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Bildschirme unterliegen eigenen Gesetzen und funktionieren nicht wie Papier. Browser legen in ihrer Nutzung andere Eigenschaften an den Tag als Zeitschriften und Magazine, die man in die Hand nimmt und darin blättert. Und die Internet-User bedienen ihre PC-Tastatur anders als die Fernbedienung eines Fernsehers.
Das Klicken durch Internetseiten ist dem "Zappen" eines einmal frustriert verlassen hat, dann besucht er sie so schnell nicht wieder…
Was sich wie eine Binsenweisheit anhört und deutlich macht, das nicht "nur" Designer, sondern - quasi in "Personalunion" auch
"Navigationskonzeptes" (das Nutzer durch die einzelnen Seiten einer Website führt) das Gesamtverständnis für
kann oder abgelehnt wird. Auch die Auseinandersetzung mit technischen Gegebenheiten wie
die Beschäftigung mit
Kommunikationsplattform mit schier unerschöpflichen und unterschiedlichsten Chancen. Es muss nur richtig genutzt werden......... Internetauftritte dürfen nicht "einfach nur ins Netz gestellt"werden. Sollen sie Erfolg haben, muss man sie gekonnt inszenieren!
Der Webdesigner wird hier zum Regisseur: - ist es für die Akzeptanz einer Website entscheidend
a) dem Vergleich zu anderen Webauftritten standhält gutem Geschmack aber um so mehr mit generellen Kommunikationstrategien zu tun. Und die sind zielgruppenorientiert. Doch die meistens Websites haben mehr als nur eine Zielgruppe: Daher definiert der professionelle Webdesigner potentielle Kunden nichtmehr nach den Gesichtspunkten der klassischen Marketingzielgruppen (z.B. Alter, Geschlecht, Einkommen, Beruf…), sondern durch die Lebensumstände in denen sie sich befinden. Man spricht daher von "situativen Zielgruppen".
Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um die dem Besuch einer Site zugrunde liegende Interessenlage - nicht um die Person des Interessenten. Dabei wird auch berücksichtigt, dass sich die klassischen Eigenschaften der Zielgruppen verschieben können, ohne die eigentlichen Bedürfnisse dabei zu verändern.
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Insiderbuch WebDesign von Lynda Weinman Taschenbuch - Midas-Verlag (1996) Praktisches Buch über die Grundlagen bei der Erstellung von Internetgrafiken und komplexeren Themen wie etwa plattformübergreifende Browser-Inkompatibilität oder die verschiedenen Dateiformate für das Web mit ihren Stärken, Rasterungen, Bandfiltern und indizierten Farben. |
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